Semi-Mikrowaage A&D BM-252: Video des eingebauten Ionisators

Unser kurzes Video zeigt die Wirkung des Ionisators der BM-Analysen- und Mikrowaagen von A&D. Ein Schaumstoffteil wird zunächst statisch aufgeladen und beeinflusst dadurch den Messvorgang, was bei dieser hochauflösenden Waage deutlich an der Anzeige sichtbar ist. In der Neutralisierungskammer wirde die Aufladung daraufhin mit dem eingebauten Ionisator in nur 10 Sekunden entfernt. Das Objekt lässt sich anschließend problemlos wiegen.

Geringer Luftfeuchte (z.B. durch Heizungsluft) kann schnell zur statischen Aufladung von Wägegut und Probengefäßen führen. Der Ionisator von A&D kann die Aufladung zuverlässig neutralisieren und so eine mögliche Fehlerquelle eliminieren. Da er kein Gebläse benötigt, eignet er sich auch für pulvrige Substanzen.

Weitere Informationen zu den Analysenwaagen, Semi-Mikrowaagen (Halbmikrowaagen) und Mikrowaagen der A&D BM-Serie mit eingebautem Ionisator finden Sie in unserem Waagen-Shop.

Sie würden die BM-Waage gerne vor Ort in Deutschland oder Luxemburg vorgeführt bekommen? Bitte kontaktieren Sie uns mit Ihrem Terminwunsch.

Datenlogger AD-1688: neues Video

Der Datenlogger AD-1688 lässt sich an Waagen von A&D mit RS232-Schnittstelle anschließen, speichert die Messwerte und stellt diese später am Computer über USB als CSV-Datei bereit. Unsere neues Video zeigt den Einsatz des Datenloggers mit der Präzisionswaage A&D EJ-610:

Ein Vorteil des kompakten Geräts ist, das die Waage zur Datenerfassung nicht permanent mit einem Computer verbunden sein muss. Zudem benötigen Sie keine spezielle Software zur Weiterverarbeitung der Daten. Wenn Sie die Waage und den Datenlogger in unserem Shop bestellen, liefern wir beide Geräte fertig konfiguriert und betriebsbereit aus.

Gewicht von einer Waage mit Quick USB-Schnittstelle in eine Tabellenkalkulation übertragen

Unsere neue Präsentation zeigt, wie einfach sich das Gewicht von einer Waagen mit Quick USB-Schnittstelle in eine Tabellenkalkulation wie Excel, OpenOffice Calc oder Google Docs übertragen lässt. Ganz ohne aufwendige Konfiguration und ohne zusätzliche Software oder externe Treiber sind Sie in weniger als einer Minute startbereit!

Waagen am Computer: Schnittstellen, Software, Zubehör

Ein neuer Bereich unseres Waagen-Shops ist ganz der Datenerfassung von Waagen am Computer gewidmet.

Waage mit RS-232-Schnittstelle, serielles Kabel, Schnittstellenwandler auf USB und Laptop

In verständlicher Sprache stellen wir die am häufigsten verwendeten Datenschnittstellen an Waagen vor und präsentieren (teils kostenlose) Software. Auch Zubehör wie Schnittstellenwandler und Datenlogger finden Sie auf unserer neuen Seite.

Im Einzelnen erwarten Sie zur Zeit folgende Themen (weitere folgen in Kürze):

 

Mechanische Zählwaage: Objekt des Monats im deutschen Technikmuseum

Eine mechanische Zählwaage aus den späten 1930er Jahren präsentiert das Deutsche Technikmuseum Berlin als Objekt des Monats August 2012 auf seiner Website.

Moderne elektronische Waagen lassen sich allenfalls anhand der 3 Displays (für Stückzahl, Gesamtgewicht und Stückgewicht) auf den ersten Blick als Zählwaage identifizieren. Die mechanische Zählwaage unterscheidet sich dagegen optisch weitaus deutlicher von normalen mechanischen Waagen. Das Funktionsprinzip ist mit der Dezimalwaage verwandt und wird in dem Artikel gut beschrieben:

Zählwaagen besitzen meist zwei Zählschalen, die oft an unterschiedlichen Waagebalken angebracht sind – jeweils eine Schale für 10-faches und eine Schale für 100-faches Verhältnis. Legt man also beispielsweise drei Schrauben in die eine Schale und sieben in die andere, so ist die Waage im Gleichgewicht, wenn in die Lastschale 370 Schrauben geschüttet wurden.

Viele digitale Zählwaagen verwenden heute noch bestimmte Referenz-Stückzahlen und verlangen typischerweise 5, 10, 25, 50 oder 100 Stück eines Wägeguts zur Berechnung des durchschnittlichen Stückgewichts (Referenzgewichts). Evtl. liegt der Ursprung dieser Werte in den oben genannten Verhältnissen der mechanischen Zählwaagen. Wer sich keine Referenzstückzahl vorgeben lassen möchte, kann diese bei jeder modernen Zählwaage auch frei wählen sowie – je nach Modell – ein bekanntes Referenzgewicht direkt eingeben.

Egal ob modern oder historisch: Beide Arten von Zählwaagen zählen nur richtig, wenn das Referenzgewicht stimmt. Produktionsbedingte Schwankungen des Stückgewichts können schnell zu erheblichen Fehlern führen: Würde man beispielsweise eine überdurchschnittlich schwere Schraube in die 100er-Schale der mechanischen Zählwaage legen, wäre die zum Erreichen des Gleichgewichts benötigte Anzahl an durchschnittlichen Schrauben viel zu hoch.

Bei Verwendung einer digitalen Zählwaage wird aus dem gleichen Grund empfohlen, das Referenzgewicht anhand einer möglichst großen Referenzstückzahl zu bestimmen. Da durch die Anschaffung einer Zählwaage aber das Zählen von Hand vermieden werden soll, verfügen fortschrittliche Zählwaagen über eine Funktion zur automatischen Verbesserung der Zählgenauigkeit. Hierbei wird die Stückzahl ohne zu zählen schrittweise erhöht und das durchschnittliche Stückgewicht mit jedem Schritt korrigiert. Eine ausführlichere Beschreibung dieser Methode finden Sie in unserem Wägetechnik-Glossar). Die Zählgenauigkeit spricht demnach für digitale Zählwaagen, auch wenn diese nicht so schön anzusehen sind.